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Die erfolgreichsten Nichtraucher...


Die Wahrheit über das Rauchen

Der Zigarettenrausch

 

In diverser Raucher-Literatur habe ich immer wieder gelesen, dass wir uns angeblich unter Qualen das Rauchen angewöhnen mussten. Da wird erzählt, damals, meist in jugendlichen Jahren, als jemand begonnen hat zu rauchen, fand er es schrecklich ekelhaft und unangenehmen und musste sich zunächst zwingen diesen Dreck einzuatmen. Es war schwierig, und begleitet von Übelkeit und Hustenanfällen musste man den Körper an das Gift gewöhnen. So ähnlich wird es jedenfalls von vielen Autoren à la Allen Carr behauptet.

Über solche Aussagen bin ich immer ein wenig gestolpert. Meine Karriere hatte nämlich anders begonnen. Ich habe das Rauchen tatsächlich gerade am  Anfang als ein fantastisches, rauschhaftes Gefühl erlebt und es sofort genossen.

jugendlicher Raucher tappt in die Raucherfalle

Ich war gerade ein Jugendlicher, circa 14 Jahre alt und mit meinen Eltern zusammen auf einem Wanderurlaub. In diesem Urlaub lernte ich Klaus kennen. Er war ungefähr gleichen Alters und ebenfalls mit seiner Familie im gleichen Hotel.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch überhaupt nicht wie man raucht. Ich dachte tatsächlich man würde einfach mit dem Mund Rauch aus der Zigarette ziehen und ihn wieder auspusten. Das entspricht dem so genannten Paffen. Es klingt unglaublich, aber mir war damals tatsächlich nicht bewusst, dass Raucher den Rauch, nach dem sie ihn den Mund gezogen hatten, tatsächlich einatmeten.

Nun, Klaus brachte mir das schnell bei. Und so weit ich mich zurückerinnern kann, habe ich einfach keine schlechte Erinnerung an diese erste Rauchererfahrung. Im Gegenteil, es war für mich eine tiefe Erfahrung. Es ist schwer zu beschreiben, aber am Anfang meiner Raucherkarriere hatte ich wirklich ein sehr kurzes aber tiefes Gefühl von Zufriedenheit, von Geborgenheit, von Einssein mit mir und der Welt, einen echten Rauschzustand vom Nikotin.

Sicherlich war auch Übelkeit und Husten dabei, jedoch war das vergleichsweise unerheblich in meiner Wahrnehmung. Es war für mich niemals wirklich eine Qual mir das Rauchen anzugewöhnen, so wie es in der meisten Raucher-Entwöhnungs-Literatur beschrieben wird, sondern fast eher eine ekstatische Erfahrung des Selbst-Genusses.

Es gibt ihn also, den Zigarettenrausch. Aber er kommt nur in den ersten Tagen des Raucherlebens vor oder bei den Zigaretten, die nach längerer Abstinenz geraucht werden. Und er ist sehr kurz. Aber diese Erfahrung ist ganz wesentlich und deshalb wichtig anzuerkennen. Warum in aller Welt sollte ich denn sonst an diesen Dingern hängen, wenn da nicht ein tiefes Erlebnis eines Glücksgefühls dran hängen würde? Es bringt nichts das weg zu reden!

In der Praxis zeigt sich nun natürlich schnell, dass ein wirkliches Rauscherlebnis beim Rauchen nicht mehr da ist. Man raucht eher aus Gewohnheit bzw. aus einem nicht so ganz erklärbaren Drang. Und hat man das ein paar Jahre hinter sich gebracht, dann stellt sich halt wirklich die Frage: „Welchen Vorteil bringt mir das Rauchen?" Das liegt daran, dass es mit Logik nicht zu erklären ist. Rein logisch betrachtet, bringt das Rauchen keinen Vorteil, bzw. die Nachteile überwiegen so deutlich, dass man eigentlich sofort damit aufhören würde - wenn man logisch entscheiden könnte. Kann man aber nicht, deshalb funktioniert es auch nicht mit reiner Willenskraft. Probiert man es mit reiner Willenskraft, ohne die Funktionsweise der Nikotinfalle wirklich durchschaut zu haben, wird es eine Höllenqual.

 

Endlich,

endlich, sprich es jemand aus. Thx.

Mir ging es ähnlich, bei meinem ersten Lungenzug muss ich nicht einmal husten. Ich war selbst erstaunt, htte ich damit doch nicht gerechnet.
Wir haben Wettrauchen veranstaltet, wer am meisten Züge schafft.
Es war der Nikotinflash, der uns angemacht hat. Wir waren zw. 12 - 14.

mein Anfang

ich war ca. 10 Jahre, als ich anfing, zu rauchen. Es war im Osten(Radebeul) und damals kam ein kleiner Junge von etwa 6 Jahren mit einer vollen Packung alte Juwel zu uns, wo wir uns immer nach der Schule getroffen hatten. Er fragte u.a. auch mich, ob ich nicht mal probieren möchte. Ich dachte mir, ausprobieren kann ich es ja mal, ich werde eh nicht wirklich damit anfangen. Und ausserdem, wenn er mit 6 schon raucht, dann kann ich es auch. Nach einer Weile hatte ich allerdings festgestellt, dass ich nicht mehr davon loskomme.

ouuu so früh schon

ouuu so früh schon angefangen??

Und wie lange hast du geraucht? oder rauchst du immer noch?

endlich der einer ders erwähnt

ich erinnere mich auch daran, das ich am anfang das rauchen ganz cool fand. und gerne rauchte.

Ich denke nicht dass dieser

Ich denke nicht dass dieser 'schöne' Rau(s)ch-Zustand am Anfang weggeredet wird, sondern dass ihn tatsächlich viele gar nicht erleben oder zumindest nicht bewusst erleben. Ich selber kann mich an keinen schönen Zustand erinnern sondern tatsächlich nur an das Gefühl, dass mir anfänglich total schlecht und schwindelig wurde, so stark, dass ich sogar den Unterricht verlassen musste. Allerdings ist es umso unbegreiflicher wieso man weiter geraucht hat, obwohl der Körper deutlich signalisiert hat, dass es ihm schlecht geht. Ich kann das im Nachhinein überhaupt nicht begreifen. Mein möglicher Erklärungs-Ansatz ist, dass eben aus der Gruppen-Dynamik heraus weiter geraucht wurde; der ganze Reiz an der Zigarette mit all den Verboten und Gedanken die man im Jugendlichen Leichtsinn mit dem rauchen verbindet, das war einfach gewichtiger als die halbe Stunde Unwohlsein-Fühlen.

Keine Ahnung, es ist eigentlich nur paradox.

Ein Schlag auf die Lunge

Wir fanden es damals cool. Unsere ganze Klasse hat es damals auf einer Klassenfahrt ausprobiert. Wir waren alle 13-14 Jahre alt. Unsere beiden Lehrer rauchten Reval ohne Filter. Damit sind wir dann auch angefangen. Wir haben andere junge Raucher getroffen. Einer wollte mir die Zigarette anzünden. Habe da total vergessen, dass ich das Ding erstmal in den Mund stecken muss und dran ziehen muss! Erst war es nur paffen. Irgendwann habe ich mir gedacht, es muss auch mal ein Lungenzug her. Habe kurz eingeatmet und BANG!!! Als würde man mir mit der Faust auf den Brustkorb hauen. Ein Schlag auf und in die Lunge. Das war heftig. Da ich aber direkt danach dringend zur Toi musste, dachte ich, eh geil, damit könnte ich abnehmen! Na ja, und cool war´s ja auch noch. Nach einigen Wochen oder Monaten habe ich eingesehen, dass das Rauchen nichts bringt und habe meine Schachtel zertreten und weggeworfen. Es dauerte nicht lange, da merkte ich das ich die Zigis brauchte. Inzwischen, nach 33 Jahren rauchen, ist es jetzt mein vierter Versuch davon loszukommen. Es ist heute mein 27. rauchfreier Tag und immer noch wahnsinnig schwer. Oft sogar schwerer als zu Beginn. Ich hoffe, dass mir dieses Buch weiterhilft.

Höllenqual

Nach 116 Tagen ohne Zigarette wieder angefangen.
Mit knapp 15 Jahren angefangen zu rauchen, mir hat der erste Zug an der Zigarette schon geschmeckt.
Mittlerweile sind 37 Jahre rauchend vergangen und ich habe den dringenden Wunsch, aufzuhören mit rauchen.
115 Tage erfolgreich ohne Zigarette und heute Tag 116 wieder geraucht.
Schwindlig, leichte Übelkeit und dennoch gut, so geht es mir jetzt.
Müdigkeit stellt sich ein. Fühlt sich irgendwie erlösend an, nach 30 Stunden angespanntestem, innigsten Wunsch nach Qualm...
Und Traurigkeit, nach 115 Tagen ohne Zigarette, komplett versagt zu haben.

Vorteile

Das Rauchen nimmt mir die Angst und hilft mir durch Panikattaken
ich bin ruhiger und gelassener

Ich wunderte mich auch immer,

Ich wunderte mich auch immer, wenn in den Büchern stand, dass man sich mit größter Anstrengung das Rauchen angewöhnt hat. Wir waren mit 14 Jahren auf einem Lichterfest. Meine Schwester und ich kamen an einem Zigarettenautomat vorbei, eine Freundin - die schon länger gelegentlich rauchte - war auch dabei. Die Idee, es auszuprobieren, war plötzlich da. Wir zogen die Schachtel "Stuyvesant". Beim ersten Zug zog es mir fast die Füße weg und ich fand das Gefühl phantastisch. Ich wollte dann auch gleich eine 2. Zigarette rauchen, was ich auch tat. Meine Schwester "ermahnte" mich. Sie fand es nicht ganz so prickelnd. Immer wenn ich mich mit der Freundin traf, rauchten wir zur "Kür" eine, das kam anfangs aber nur alle paar Monate vor. Ich bildete mir dann ein, es helfe mir bei meiner Aufregung in der Schule, wenn ich etwas vortragen musste, und klaute mir Zigaretten von meinem Vater und rauchte vor dem Vortrag eine in der Mittagspause. Fand auch schnell eine "Verbündete" in der Klasse, die es genauso handhabte. Eine andere Freundin war zwischenzeitlich unabhängig von mir auf auf diesen Zug aufgesprungen und mit ihr rauchte ich dann regelmäßig, soweit das möglich war in dem Alter und ohne sich regelmäßig Zigaretten zu kaufen. Für mich war es von Anfang an ein "Zuckerle", und ich glaube, es hatte eine große psychische Bedeutung für mich - wirkte irgendwie angsthemmend, zumindest bildete ich mir das damals ein.

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